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Saufnix
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Dieses Thema hat 20 Antworten
und wurde 1.411 mal aufgerufen
 Akute Hilfe
Seiten 1 | 2
Hermine 2 Offline




Beiträge: 3.177

15.03.2005 15:01
#16 RE: ambulante Therapie Antworten

Hallo Tanja,
ich hatte auch keinen körperlichen entzug, was ich allerdings erst bei der entgiftung in der klinik feststellen konnte. Hier in Hamburg gibt es mehrere kliniken, in denen ein "qulifizierte Entgiftung" angeboten wird. Also kein reines "trockenschleudern", sondern psychologische betreuung, entspannungsübungen, med. informationen, vorstellung von verschiedenen shg`n u.ä.
Dauert in der regel 3 wochen. Finde doch mal raus, ob es sowas bei euch auch gibt. Für mich war es der perfekte einstieg in den ausstieg. Da ich privatversichert bin und das selber zahlen durfte, habe ich nur eine woche gemacht- hat mir allerdings trotzdem sehr sehr viel gebracht!
Seit meiner entlassung besuche ich nahtlos zwei shg`n und diese sind enorm wichtig für mich.
Wünsch dir was
Liebe grüße
Hermine


Joosi Offline




Beiträge: 2.036

15.03.2005 15:05
#17 RE: ambulante Therapie Antworten

Hallo Tanja,

ich war auch zuerst in einer Motivationsgruppe beim Diakonischen Werk. Das war für mich ein sehr guter Einstieg. Als dann meine LZT genehmigt war, bin ich bis zum Start der Therapie(im Mai letzten Jahres) weiterhin in eine Motivationsgruppe gegangen. Hat mir sehr geholfen!

Liebe Grüße
Gaby


DerZwerg Offline




Beiträge: 899

15.03.2005 18:23
#18 RE: ambulante Therapie Antworten

Hallo Tanja ,

Am meisten stimme ich Minitiger2 zu :

Zitat
Ich glaub nicht daß eine Entgiftung Dir viel bringt denn wenn Du drei Tage nichts getrunken hast, ist das wesentliche schon vorbei.



Dem kann ich nur zustimmen (ein bisschen Schwitzen und nervös war alles bis zum Tag 4 )und ich habe bei mir gemerkt dass ANGST und ANGSTGEFÜHLE eine wesentliche Rolle bei der Abstinenz spielen.Ich trinke nun 11 Tage abends keinen Whisky mehr den ich glaubte zum Einschlafen BRAUCHEN ZU MÜSSEN !
Der Kopf ist ein komisches Gerät , er gaukelt einem manchmal schon komische Sachen vor.Körperlich hatte ich nicht die geringsten Entzugserscheinungen , es ist nur der Kopf !!!Vorgestern bekam ich auch wieder Lust auf Whisky aber ich "überbrückte" den Gedanken für 5 Minuten und es ward gut .Ich DACHTE vor ANGST daran gestern seit 10 "trockenen" Tagen auf eine Feier gehen zu müssen , und was passierte mir...?
GAR NIX , niemand hat mich überhaupt darauf angesprochen warum ich nichts trinke und eigentlich war diese Angst grösser als die , rückfällig zu werden.
Und genauso wurde es mir von vielen hier prophezeit , das Leben kann auch schön sein ohne Alk.Ich will hier auch keine Rede schwingen nach "armseligen 11 Tagen" aber ich fühl mich wirklich besser aber glaubte nicht richtig daran denn es sagte mir niemals jemand : "Hör doch auf abends zu trinken , du kannst auch ohne schlafen" , bis ich hier gepostet habe und mich entschloss (dank anderen die wissen wovon sie sprechen) besser früher aufhören als nie !
Der einzige Satz den ich an deiner Geschichte komisch finde ist dass du mit ca. 24 Flaschen Bier pro Woche (und am Wochende ?) dich morgens noch "bestens" findest !Ich trank während den letzten 2 Jahren abends 2 Whisky und war morgens trotzdem manchmal noch "verkatert".

Ich hoffe du packst es und wünsche dir viel Glück
LG
Der Zwerg


Faust Offline




Beiträge: 5.517

15.03.2005 18:48
#19 RE: ambulante Therapie Antworten

Na, da widerspreche ich doch glatt...

Welches von den möglichen Hilfsangeboten das Richtige ist,
können wir hier nicht entscheiden.

Probieren geht über studieren!

Und lieber zu früh als zu spät,
auch ohne Alkohol im Körper macht es Sinn.

Das schreibe ich - nach drei stationären (freiwilligen) Entgiftungen, zwei Langzeittherapien,
jahrelangem Besuch verschiedener Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen.

Und habe es doch erst jetzt geschafft - so mein Gefühl...

LG
Bernd

[ Editiert von Faust am 15.03.05 18:49 ]


Tanja ( gelöscht )
Beiträge:

18.03.2005 10:40
#20 RE: ambulante Therapie Antworten

Hallo zusammen!

Ich habe mir alle Beiträge hier noch oft durchgelesen.....das was Minitiger geschrieben hat, tat mir sehr gut und begleitet mich in meinem Alltag ( ausgedruckt in meiner Tasche)!
Ich kann entscheiden ob ich trinke oder nicht....und ich will nicht!
Bei uns gibt es keine Motivationsgruppe o.ä.! Das Einzigste wäre eine SHG beim Kreuzbund. Ich komme momentan ganz gut zurrecht, lese hier viel mit und gehe wöchentlich zu meiner Suchtberaterin...ich werde sehen ob ich die SHG mal besuche, die Option habe ich immer, habe auch alle Termine an denen sich die Gruppe trifft.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Gruß von Tanja!


Tanja ( gelöscht )
Beiträge:

18.03.2005 10:43
#21 RE: ambulante Therapie Antworten

Ach so...vergessen...:-)
Nochmal zu Deinem post Zwerg:

ich trinke einen Tag ca. 8 Flaschen Bier, bin am nächsten Tag verkatert und fühle mich am übernächsten Tag wieder "bestens"! Das ist leider so....leider weil es mich wohl nie hart genug getroffen hat und ich so schnell wieder Lust auf Alkohol verspüren konnte!

Gruß Tanja!


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