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Saufnix  
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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 1.534 mal aufgerufen
 Akute Hilfe
Seiten 1 | 2
Ma Baker Offline



Beiträge: 4

01.06.2005 23:05
RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Hallo an Alle!!
Ich bin neu hier und möchte mich erstmal vorstellen (oder so)......... allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich mir hier den richtigen Bereich ausgesucht habe, aber ich vertraue auf die "Mods" die das sicherlich in richtige Bahnen lenken werden ........

Die Sache mit dem Alkoholkonsum und wann man abhängig ist. Tja, damit plage ich mich auch schon einge Zeit herum und ich habe für mich entschieden, dass ich mir nun Gleichgesinnte suchen werde, da meine Trinkgewohnheiten über meinen Willen regieren!

Ich trinke seit ca. zwanzig Jahren regelmäßig Alkohol (bin jetzt 34 ) und seit ungefähr drei Jahren ist es zum Problem geworden. Das heißt, dass ich zwar für mehrere Tage aufhören kann ohne größere Probleme zu bekommen (ab und zu schwitze ich nachts, aber mehr auch nicht) aber der psychische Druck ist dabei enorm, mir fehlt sehr viel, wenn ich nix trinke!!

Den ganzen Tag lang denke ich nicht mal über Alkohol nach, aber sobald mein Kind im Bett ist und ich allein vor dem Fernseher sitze "übermannt" es mich regelrecht.

Meine Sucht ist sehr "stoffgebunden", das heißt, dass ich nur eine Sorte Alkohol trinke, Sekt!
Alles andere schmeckt mir nicht.
Und es ist auch nur eine bestimmte Sorte, jeder andere Sekt ist nicht nach meinem Geschmack und ich lass ihn eher stehen, als dass ich ihn als Substitut nehme.........

So...... das nur mal so vorweg........

Jetzt zum Problem:
Ich habe erkannt, dass ich mich hier in eine Sucht begeben habe mit der ich nicht fertig werde (oder zumindest nicht so leicht.......).
Die Ursachen dafür sind mir bekannt, ich bin seit über zehn Jahren alleinerziehende Mutter und habe unseren Lebensunterhalt mit Nachtarbeit in einer Kneipe verdient........außerdem bin ich noch Angstpatientin und habe den Alkohol genutzt, um mich wenigstens zwei, drei Stunden am Tag wohlzufühlen........

Vor einem Jahr habe ich meinen Job gekündigt und bin seitdem arbeitslos und die "Sauferei" hat ihren Höhepunkt erreicht..........

Jetzt sollte ich handeln, denn ich habe mein Problem erkannt........

Aber...........
Ich schäme mich so!!!!
Ich möchte mich keinem Arzt offenbaren....... es ist mir peinlich dieses Problem vor Anderen in einer Selbsthilfegruppe zuzugeben.......

Ich fürchte mich davor , dass ich beim "Nichttrinken" unkontrolliert sein könnte und mein Körper verrückt spielt, aber mehr noch habe ich Angst mich Jemandem anzuvertrauen...............

Wie kann ich also den Entzug machen, ohne dass ich es jemandem erzählen muß?
Bisher habe ich es geschafft, drei Tage lang nicht zu trinken, ohne dass mir etwas passiert ist.......... kommt "es" erst noch oder wars das schon??

Ich könnte vielleicht durchaus damit leben, dass meine Psyche nach Alkohol verlangt und ich es ihr verweigere............. aber das Körperliche macht mir große Angst..........

Vielleicht weiß ja Jemand.......... vielleicht hat ja Jemand einen Tipp?

Herzliche Grüße von Ma


pjohan Offline




Beiträge: 47

01.06.2005 23:28
#2 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten


hi Ma Baker,
sicherlich hast du mit dem forum hier einen Guten schritt gemacht.Wenn Du erkannt hast das das Trinken für dich ein problem geworden ist bist du eigentlich schon besser dran als viele andere vor dir.Ich selber habe auch versucht das ganze ohne Arzt in den Griff zu bekommen und bin immer wieder auf den Hintern gefallen.Wenn Du mit der gleichen Ehrlichkeit wie du hier geschrieben hast mit deinem Arzt redest,wirst du sicherlich auch offener mit deinem Problem umgehen können.Da du jaauch Angstpatient bist,wird es für deinen Arzt sicher nichts neues sein,da er damit bestimmt schon rechnet,da es bei dir aufgrund dessen was du hier geschrieben hast zusammen hängt.
Aber ich will dir nicht sagen tu das,sondern ich gebe dir nur den Tip :
Gehe zu deinem Arzt oder suche Dir einen Neuroloigen der beides mit dir zusammen in den Griff bekommt.

Gruß Peter


Joosi Offline




Beiträge: 2.036

01.06.2005 23:44
#3 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Hallo Ma Baker,

willkommen hier auf dem Board.

Aber...........
Ich schäme mich so!!!!
Ich möchte mich keinem Arzt offenbaren....... es ist mir peinlich dieses Problem vor Anderen in einer Selbsthilfegruppe zuzugeben.......


Jetzt hast du es ja schon mal hier zugegeben. Dein erster Schritt.

Ich kenne das gut, mit dem Schämen, habe mich auch wahnsinnig geschämt für meinen Alkoholkonsum. Sagte sogar eine Operation ab, weil ich dem Anästhesisten hätte sagen müssen, wieviel ich trinke.

Heute weiß ich, dass es gar nicht nötig war mich zu schämen. Warst du schon mal beim Suchtberater? Das kannst du anonym machen. Ruf´beim diakonischen Werk oder bei der Caritas an. So hab´ich auch angefangen immer mehr zu mir selbst zu stehen und aufzuhören mich für meine Erkrankung zu schämen.
Auch dein Therapeut/Arzt der dich wegen deiner Angst behandelt wäre doch sicher ein guter Ansprechpartner.

Ich habe übrigens auch immer nur eine bestimmte Sorte Rotwein getrunken und auch nur abends wenn mein Kind im Bett lag. habe lange gehofft, dass ich aus diesen Gründen vielleicht doch keine Alkoholikerin wäre.
Weißt du aber, was mir letztendlich geholfen hat, endlich mit dem immer wieder "morgen höre ich auf" aufzuhören?
Die Kapitulation. Das Zulassen der "Schande" Alkoholikerin zu sein...da ich dann wußte, dass ich diese Krankheit habe, war es mir auf einmal auch möglich sie ernst zu nehmen und etwas dagegen zu tun.

Schreib mal weiter und höre auf dich zu schämen.

Liebe Grüße
Gaby


Ma Baker Offline



Beiträge: 4

01.06.2005 23:46
#4 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Vielen herzlichen Dank für Deine Antwort, Peter!!!!

Aber ich KANN mich keinem Arzt anvertrauen, es ist mir einfach zu unangemehm und zu peinlich!!

Gibt es denn keine Möglichkeit den Alkohol zu ersetzten, abends einfach etwas anderes zu trinken????

Ich hab schon alles versucht, Gummibärchden, (davon bekam ich Zahnschmerzen) Apfelsaft (davon bekam ich Sodbrennen), ......, Wasser schmeckt nicht und Limo ist mir zu süß.........

Ich weiß echt nicht mehr weiter.........


Joosi Offline




Beiträge: 2.036

01.06.2005 23:59
#5 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Johannisbeer-Kirsch Tee von Milford - jeden Abend literweise...mmmhhh


Klabauterin Offline



Beiträge: 166

02.06.2005 01:23
#6 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Hallo Ma Baker, ich hab mich auch so geschämt und mich da sehr langsam rangetastet. Erst hier geschrieben, dann irgendwann mal bei einer Suchtberatungsstelle angerufen und den Hörer so gehalten, dass ich im Notfall schnell wieder auflegen kann. Dann bin ich aber hin und das war gut. Und geschämt habe ich mich auch nicht mehr. Aber ich weiß, ich hätte mich immer mehr geschämt, wenn ich weitergesoffen und alle warnenden Stimmen in meinem Kopf ignoriert hätte.

Das entscheidende ist doch das: du merkst, dass du deinen eigenen Trinkgewohnheiten gegenüber hilflos bist und nicht so trinken willst, wie du trinkst, aber nicht weißt, wie du das ändern kannst. Wie man das jetzt nennt, ob Abhängigkeit oder Sucht oder Alkoholismus oder Alkoholkrankheit oder Mißbrauch oder auch "nur" Gewohnheit, ist erstmal nicht so wichtig. DU machst DIR Sorgen und willst etwas unternehmen. Jeder gute Arzt und jeder Suchtberater weiß, dass das vernünftig, klug und verantwortungsbewusst ist. Die wissen ganz genau, dass es wichtig ist, wenn du zu ihnen kommst, und je früher desto besser. Und die wissen auch, dass dieser Schritt Überwindung kostet und können damit umgehen.

Und von wegen den Sekt ersetzen: ist es wirklich der SEKT oder ist es der ALKOHOL im Sekt und dessen die Wirkung?

Du kannst es ruhig Schritt für Schritt angehen. Aber unternimm was.

Alles Gute
Die Klabauterin


Tamara ( gelöscht )
Beiträge:

02.06.2005 08:39
#7 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Hi,
Deine Geschichte könnte auch meine sein! Ich möchte so gerne aufhören aber irgendwie bekomme ich nicht die Kurve! Ich trinke meistens einen Tag viel, dann 1-2 Tage nichts , dann wieder viel usw. !Ich habe mich bisher noch keinem anvertraut weil es mir eben so schrecklich peinlich ist. Wenn ich dann nach einem Trinktag wieder schrecklich verkatert bin sage ich mir: so das wars , Du hörst ab sofort damit auf. Am nächsten tag geht es mir wieder gut und ich überrede mich zum Trinken! Schlimm!
Damit sagen wollte ich das ich das gut verstehen kann, es ist peinlich!
Viele Grüße von Tamara!


Uli ( gelöscht )
Beiträge:

02.06.2005 10:49
#8 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Hi Ma,

ein Risiko gehst du schon ein, bei einem "einsamen" Entzug, aber das musst du selber wissen. Ich persönlich habe es so gemacht und es hat funktioniert.

Zum psychologischen: Wie das Wort schon sagt, findet der Kampf im Kopf statt. Dort aber kannst du ihn einfacher steuern, als du denkst. Lege dir eine Strategie zurecht. Als erstes musst du den Gedanken "mir fehlt etwas" ersetzen durch "ich schenke mir etwas : Gesundheit, Selbstvertrauen, Geld." Dann ersteze die Situation: Warum musst du dich vor den Fernseher setzen? Gehe stattdessen eine Stunde spazieren und dann direkt ins Bett, oder gleich ins Bett.

Wenn du das eine Woche durchhältst, fragst du dich hinterher, wieso du überhaupt je getrunken hast.

Gruß

Uli


pjohan Offline




Beiträge: 47

02.06.2005 10:56
#9 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Hi Ma,
das du hier erstmal den ersten schritt gemacht hast ist auch schon sehr gut,aber ohne Arzt wird das auf lange sicht gesehen nichts,habe das ja selber durch.Es ist für all hier auf dem Board beschi...es gewesen über sein Trinkverhalten zu reden,mir hat es geholfen und bin anschließend ganz anders damit umgegangen.solange du heimlich weitertrinks aus welchen gründen auch immer,wird es dich nicht nch vorn bringen.Ich weiß heute das wenn ich diesen schritt nach aussen nicht gemacht hätte,wär ich heut nicht auf diesem Board und könnte da so offen drüber reden.Und das schöne dabei ist egal wer es hören will von mir was ich getrunken habe,der bekommt es von mir direkt gesagt mit dem kleinen Schlußsatz der mir immer wieder den Rücken stärk : ABER ICH TUE WAS DAGEGEN
Die meisten finden das gut,die anderen interessieren mich garnicht mehr,die sollen weitersaufen bis sie die Erkenntnis haben.
So das war es erstml von mir kannst dich ja mal uber den Messenger von yahoo anschreiben,unter :pjhoan11112000 bin ich dort eigentlich den ganzen tag zu erreichen.

LG Peter


pjohan Offline




Beiträge: 47

02.06.2005 10:58
#10 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Sorry der name von mir bei yahoo ist nicht johan11112000 sondern

pjohan11112000

Gruß Peter


Frodo Offline



Beiträge: 226

02.06.2005 10:59
#11 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

@Ma Baker

Die Angst ist, glaube ich, nicht die Angst sich jemanden anvertrauen. Ich sehe es eher als "Alibi"-Angst, denn wenn Du dich jemanden anvertraust bist Du auch gezwungen etwas zu unternehmen. Diese Angst, nie wieder etwas trinken zu dürfen ist m.E. die eigentliche Angst die Du hast.

Aber Du hast keine andere Wahl, denn es wird nicht besser, sondern nur schlimmer und Du bist auch in der Verantwortung Deinem Kind gegenüber.

Auch wenn es sich einfach anhört: Wenn Du dich einem Arzt anvertraust, wirst Du hinterher unheimlich erleichtert sein, endlich den ersten Schritt in die richtige Richtung getan zu haben.

Ich weiß nicht, wie alt Dein Kind ist, aber vielleicht kannst Du eine ambulante Therapie machen oder Dein Kind, wenn es noch klein ist, mit in die LZT nehmen. Es gibt viele Kliniken, wo alleinerz. Mütter ihre Kinder mitnehmen und sogar dort in die Schule schicken können.

Es gibt also nichts, wovor Du Angst haben brauchst, wenn Du wirklich aufhören willst und die Schritte nach dem ersten Schritt, fallen Dir sicher leichter.

Gruß
Frodo


ISuer ( gelöscht )
Beiträge:

02.06.2005 11:32
#12 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Hallo,

Jetzt habe ich schon soviel gelesen und endlich den Mut gefasst, auch zu schreiben.

Nachdem ich drei Jahre nicht getrunken habe, hat sich das Ganze nun wieder eingeschlichen. Erst nur langsam, jetzt wieder mehr, so regelmässig alle zwei Wochen.

Ich will aber nicht mehr, zumal ich weiss, dass es mir nichts bringt.

Also habe ich nach dem letzten Saufen den Telefonhörer genommen und bei der Beratungsstelle angerufen, da war ich früher schon mal. Erst habe ich mich geschämt, dass ich nun diejenige bin, die es scheinbar nicht schafft, aber nach dem Gespräch gestern, bei dem ich mit meinem Mann war, geht es mir wieder besser. Ich glaube schon, dass ich es schaffe.

Nur so einfach, wie ich immer gedacht habe, ist es halt nicht. Wahrscheinlich wollte ich mal wieder besser sein als alle anderen und es für mich schaffen. War falsch. Dabei schmeckt mir der Alkohol gar nicht und ich weiss auch, dass es mir ohne viel besser geht. Mein Problem, an dem ich knabbere, ist das die Therapeutin das Ganze "Unfall" nennt, ich nenne es versagen. Da kann ich mich leider so richtig reinsteigern und was dann immer passierte, war halt der Griff zur Flasche.

Vom Kopf her ist mir schon klar, dass es halt kein kontrolliertes Trinken gibt, aber mein Bauch sagte bisher immer was anderes.Also gehe ich jetzt wieder in die Beratung, selbst wenn ich jshrelang hingehe. Zur Gruppe gehe ich zusätzlich sowieso.

Ich fühle mich so hilflos. Es wäre lieb, wenn ihr mir mal antworten könntet.

Liebe Grüsse, Ines


Bobby ( gelöscht )
Beiträge:

02.06.2005 12:32
#13 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Hi Ma Baker, im Laufe der Trockenheit wird mir immer bewußter das Alkoholismus eine Krankheit ist.
Wenn ich mich oute wurde das bisher immer äußerst positiv aufgenommen.
Mir halfen damals die Anlaufstellen der Diakonie und der Caritas. Zudem der Hausarzt, eine stationäre Therapie und schließlich die AA´s. Die AA´s sagen oft sie sind dankbar Alkoholiker geworden zu sein, da sie dadurch zu den Gruppen gestoßen sind und ihre wahren Probleme aufdecken konnten.

Es war mir auch alles erst superpeinlich, aber wo ich dann mein Problem eingesehen habe, bis tief ins Innerste, war es dann ok.
Es war oft ein Problem das ich mal Alki war(gefühlsmäßig) und dann wenn wieder Geld da war und ich ein paar Tage trocken war, wieder alles verharmlost habe. Bis mir einer von der Diakonie sagte:´du bist Alkoholiker´. Er schloß das aus meinen Leberwerten. Ich war damals 27, bin dann mit 28 trocken geworden. Bin heut 36 und unglaublicherweise trocken geblieben.

Ciao, Bobby


Ma Baker Offline



Beiträge: 4

02.06.2005 22:43
#14 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

Vielen herzliche Dank an Euch alle!!!
Es fühlt sich wirklich gut an, nicht allein mit dem Problem zu sein (ohne dass ich mich freue, dass IHR auch das Problem habt.......)

Momentan stehe ich nicht mal am Anfang einer Wende, eher noch ein gutes Stück VOR dem Anfang, aber als ich heute morgen aufgewacht bin war ich stolz, dass ich wenigstens schon mal hier geschrieben habe und ich war beruhigt, weil ich Antworten bekam. Danke!

Später am Tag bekam ich dann Panik, der erste Schritt in die richtige Richtung ist gemacht, aber nun muß ich ja auch weitergehen, ich will ja weitergehen!!

Schon viele Male habe ich mir Limits gesetzt "ab Montag trinke ich nix mehr!!" Das hab ich dann auch gemacht.....genau bis Mittwoch!
Ich kaufte etliche, gesunde Dinge, Obst, Gemüse, Säfte, Schokolade, Kekse und Gummibärchen, alles als Ersatz und zur Belohnung.
Ab Mittwoch saß ich wieder vor meinem Sekt.........

Aber da wähnte ich mich ja noch allein mit dieser Geschichte, wußte ja Niemand...........

Es ist gut zu wissen, dass viele von Euch es geschafft haben, es ist also möglich.
Trotzdem werde ich es erstmal allein versuchen, ohne Arzt oder Gruppe.........aber ich würde gern ab und zu hier mal ein paar Fragen stellen oder mir Tipps holen (die Sache mit dem Tee ist großartig, ich werde es als erstes damit versuchen), auch wenn meine Fragen vielleicht schon etliche Male hier gestellt wurden (bin halt Anfänger beim Aufhören )

Nochmals ganz vielen Dank an Euch !!!

Herzliche Grüße von Ma Baker


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

03.06.2005 10:38
#15 RE: Neu hier und hoffentlich richtig ;) Zitat · Antworten

hallo Ma Baker,
" . . Ich schäme mich so!!!! . . keinem Arzt offenbaren....... peinlich dieses Problem . . Angst mich Jemandem anzuvertrauen. . . "
Na dann bist du hier auf dem Bord ja erst mal richtig. Hier ist "Gruppe" d.h. du kannst alle Fragen stellen, sachlich, viele werden antworten. Aus der Vielzahl von Antworten wirst du das für dich Treffende herausfinden (sollen).
* "Schämen"? wieso, weil du krank bist? sind wir alle hier. "Peinlich"? vor wem denn? Du bist für dich selber zuständig, und nicht andere haben dich einzuschätzen!! "Angst dich anzuvertrauen" - genau deshalb trinken unzählig Viele weiter, einfach weil sie nicht wissen wie. Sie wissen zar was sie nicht mehr wollen, aber nicht wie man das machen könnte. Dann ist doch gut wenn du hier alle alles fragen kannst. Und selber erstmal von dir erzählen, da wirst du staunen, mit wie wenig Info du schon welch großes Echo bekommst.
" . . Entzug . . geschafft, drei Tage lang nicht zu trinken, . ." Allein entziehen ist immer risikovoll, weil du verkrampfen könntest, daher Klinik. Aber bei mir nach drei 3 Tagen war immer so die Grenze. Der vierte Tag war halb und halb, ab dem fünften Tag konnte ich wieder essen, schlafen ohne besondere Ängste leben usw. - ich war wieder 'über den Berg'. Allerdings nur immer bis zur nächsten Runde. Bis auf das letzte Mal, da hatte ich mich selber satt, konnte mich selber nicht mehr ansehen, brach psychisch zusammen und konnte danach tatsächlich aufhören. Mit genau den gleichen Anfangsschwierigkeitn wie du beschreibst. Das ist jetzt 'lange Jahre' her. Aber ohne eine Gruppe hätte ich das niemals geschafft. Wobei die lebendige Gruppe d.h. Auge in Auge wohl das beste sein dürfte. Bloß wenn du - ganz im Anfang - dich noch nicht traust, dann ist 'saufnix' doch eine gute Gruppe.
ich grüße dich, Max


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