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Saufnix
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Dieses Thema hat 21 Antworten
und wurde 1.444 mal aufgerufen
 Akute Hilfe
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mussfitwerden Offline



Beiträge: 6

22.04.2005 10:45
RE: Amotivierungssyndrom Antworten

habe gestern nach der Arbeit einen Jägermeister,4 Fl. Bier und 'ne halbe Fl. Wein getrunken, dazu 2 Joints und viele Zigaretten geraucht. Bin dann gegen 9 auf dem Sofa eingeschlafen und um 2 Uhr wieder wach geworden. Seit dem bin ich wach und seh' mir irgentein scheiß im Fernsehen an.

Ich habe heute frei und wollte eigentlich meine Wohnung sauber machen und schöner.
Kann mich aber nicht wirklich aufraffen, statt dessen rauche ich und trinke Kaffee.

So geht mir das eigentlich schon den ganzen Winter. Kleine Lichtblicke erlebe ich, wenn mich meine 5-jährige Tochter besucht.

Ich habe keine Freunde hier in der großen Stadt und finde keine, weil ich mich zu Nix aufraffen kann.

Meine Probleme :
----Meine Ex nimmt mich aus
----Drogenmix (exsessives Rauchen, Alkohol, THC)
----Schlaflosigkeit
----Antriebslosigkeit
----Einsamkeit

Die oben beschriebene Alkoholmenge ist ungefähr mein Durchschnitt.

Was soll ich tun ?


Gerda ( gelöscht )
Beiträge:

22.04.2005 11:48
#2 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Hallo!!!
was du tun sollst?? sofort mit allem aufhören! Dir hilfe von einem arzt holen. es wird nicht besser - im gegenteil - wenn du so weitermachst häufen sich die probleme noch mehr. meist kommen sie auch davon. geh zu einer drogenberatund oder selbsthilfegruppe. wenn du nichts mehr trinkst , werden die kontaktschwierigkeiten auch besser.

alles gute und lg
Gerda


Beachen Offline




Beiträge: 3.654

22.04.2005 12:17
#3 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Hallo !

Lustig, irgendwie, dein post ... ich ändere es mal bissi ab :



- Meine Ex nimmt mich aus


----Der Drogenmix (exsessives Rauchen, Alkohol, THC)

macht dir deine Probleme, die da wären :

----Schlaflosigkeit
----Antriebslosigkeit
----Einsamkeit


verstehst du ?

Ohne deinen Alk-und Drogenkonsum hättest du auch nicht diese Probleme

Gruß
Bea


Biene2 Offline




Beiträge: 4.231

22.04.2005 12:24
#4 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Uiii,

und wenn ich dann an das gesparte Geld denke.....relativiert sich sogar das Problem mit der Ex....


zeroh1 Offline




Beiträge: 216

22.04.2005 12:26
#5 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

hola mussfitwerden,

willkommen im forum - schon mal einen kleinen schritt in die richtige richtung.

also 1/2 flasche wein konnt´ich nicht stehen lassen - die musste auch noch rein.
ansonsten isses doch garnicht so viel für deine "seelennarkose".
12 std.ohne alk nachzufüllen,naja, hast ja auch noch was im blut, oder näherst dich langsam der 0 promille.

.....aaaber dramatisch genug um die bremse zu ziehen.
wenn´s dir noch nicht soooo schlecht geht und es ist dein wirklicher "herzenswunsch" damit aufzuhören, dann versuch´s.

wie gesagt ich kenne deinen zustand nicht - aber die menge klingt so ganz nach meinem früheren konsum (bei mir was noch bissel mehr)- und ich musste nicht unbedingt gleich zum "weisskittel" rennen.

nur du entscheidest wie es weitergeht !!!!

warum lässt du dich von deiner ex ausnehmen?

saludos
wolfi


mussfitwerden Offline



Beiträge: 6

22.04.2005 12:35
#6 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Danke Gerda, danke Bea für die Antwort,

ich weiß' nicht was ich antworten soll, ich weiß nicht, ob Alk oder Hasch mein Problem ist.

Oder eben Amotivationssyndrom ?

Bei Kiffern weiß man nicht, ob Amotivationssyndrom vom Kiffen kommt oder umgekehrt ?

Ich bin hier auf der Saufnix-Seite, weil ich von 'Polytoxern' nix gefunden habe.

Ob ich Alkoholiker bin, weiß ich auch nicht ?

Ich müßte zur Drogenberatung, kann mich aber nicht aufraffen. Gibt es sowas auch als Heimservice oder im Internet ?

Gruß Jürgen


minitiger2 ( gelöscht )
Beiträge:

22.04.2005 12:40
#7 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Polytoxis gibts hier gar nicht so wenige, und Leute die Kiffen und saufen kombiniert haben erst recht.

Jedenfalls Joints und Biere vor der Flimmerkiste als alleinige Freizeitbeschäftigung sind Grund genug, ein "amotivierungssyndrom" zu kriegen.
Ich kannte schon genügend Leute die ihr eigenes Leben auf diese Weise verpassen und ich hab mir diesbezüglich auch schon reichlich "Mühe" gegeben..

Jeder so lang bis es ihm reicht
Aber so lang du noch zu lasch bist deinen Arsch selber zu bewegen wünsch ich Dir weiterhin viel Spass.

der minitiger


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

22.04.2005 12:46
#8 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

hola Wolfi,
hables espaniol ?

warum lässt du dich von deiner ex ausnehmen?

Weil unsere Gesetze männerfeindlich sind. Mein Ex kann sich von mir voll finanzieren lassen, bis meine Tochter 8 ist, obwohl sie in einer Ganztagesbetreuung ist und ich auch zur Verfügung stehe.

Entscheiden aufzuhören ?!!! Herzenswunsch?

Ja, irgentwie geht's so nicht weiter

Ich glaube nicht das ich das schaffe

Gruß Jürgen


zeroh1 Offline




Beiträge: 216

22.04.2005 12:51
#9 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

hola jürgen,

zitat:ich weiß nicht, ob Alk oder Hasch mein Problem ist.

beides ist dein problem - weil du suchst die flucht vor irgendwas.
habe selbst lange trocken vom alk gelebt, dafür aber gekifft.
war schon psychisch abhängig, wenn der "krümel" kleiner wurde stieg schon "panik" auf.

hab jetzt vor ca.12 wochen aufgehört - im urlaub....und was war das ergebnis - hab wieder angefangen zu saufen - super sache dachte ich mir - bis vor genau 3 wochen...ich hatte so die nase voll mit dem zugedröhne, dass ich soweit war auch das saufen wieder zu lassen.

ich habe das hin und her spiel solange praktiziert bis ich mir endgültig so blöd vor mir selber vorkam

dir wünsche ich auf alle fälle viel durchhaltevermögen und vielleicht eine kleine "Affirmation" die mir half und immer noch hilft:

"das schönste am leben ist die freiheit, das bitterste ist die disziplin - der einzige nachteil an der freiheit ist, dass sie ohne disziplin nicht möglich ist".

am anfang meiner "karriere" hätte ich zu diesem spruch nur eins sagen können .... am arsch...prost.

saludos
wolfi


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

22.04.2005 12:54
#10 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Danke Minitiger,

es gibt etliche Versuche den Arsch hochzukriegen, Tanzkurs, Sport, Saxophon,.....hält immer nur ein paar Monate....

Hast aber recht ich verpasse mein Leben und in der Klotze kommt auch gar nichts mehr.

Könntest Du mal persönlich vorbeikommen, und mir den Tritt in den Hintern geben ?

Gruß Jürgen


zeroh1 Offline




Beiträge: 216

22.04.2005 13:03
#11 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

hola jürgen,

si,si hablo español, porce vivo en españa hace mucho tiempo.

ja wohne hier schon eine weile, aber zurück zu dir.

du schreibst "ich glaube nicht,dass ich das schaffe".
hey, ich kann´s zu 100% nachvollziehen.
es ist auch so leicht gesagt, der anfang wird so scheisse sein, dass du glaubst "wie was so fühle ich mich ohne meine drogen ?????" - scheiss feeling, da sauf und kiffe ich doch lieber noch ein bisschen weiter......soooooo schlecht geht´s mir ja auch noch nicht.

aber nach einer weile funkt es - das durchstehvermögen brauchst scho.

saludos
wolfi


minitiger2 ( gelöscht )
Beiträge:

22.04.2005 14:04
#12 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Hi Jürgen,

Irgendwelchen Antrieb hast Du ja wohl sonst würdest Du gar nix probieren..

An Deiner Stelle würd ich mal ein paar Wochen Pause mit Alkohol und Kiffen machen und ein bissel raus ins Freie gehen, jetzt im Frühling damit Du überhaupt mal wieder weisst wie sich das anfühlt.

Und wenn Du dann mal einen klaren Kopf hast kannst Du Dir immer noch überlegen wie du weitermachst.

der minitiger


bobby ( gelöscht )
Beiträge:

22.04.2005 16:41
#13 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Hi, mir hat mal die Antwort hier im Forum geholfen, ´was wird besser, wenn du wieder säufst?´.
Ja, wohl gar nix, dafür wird aber wider alles rapide schlechter.
Ich hab zwar auch immer wieder Phasen wo ich förmlich zurückwill (mein Ego sagt mir das), in den Alkoholismus, aber es sind nur Phasen, oft so eine halbe Stunde am Tag, wo ich diese Illusion habe.
Ansonsten bin ich insgesamt superfroh diesen Schritt in die Trockenheit gegangen zu sein. Ich hab viele neue Erfahrungen gemacht, die nur trocken möglich waren.
Die erste Zeit war halt superhart, neben Entzugssyndromen (nervös, schlaflos usw.)hatte ich eine ungeheure Angst vor allem.
Die Angst ist aber weg, die Entzugssyndrome sowieso.

Also auf ins trockene Leben, bobby


Geldhahn ( gelöscht )
Beiträge:

22.04.2005 17:09
#14 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Hallo mußfitwerden,

ich bin auch in der Situation, dass meine EX mich ausnimmt und zwar mit Rückendeckung der Gesetzgebung und Ihrer Schergen!
Mein Kind lebt bei mir und trotzdem darf ich für sie bezahlen! Und zwar nicht zu knapp, da sie nicht arbeiten geht (scheinbar nicht kann). Bei dem Unterhalt den ich ihr bezahle würde ich auch nicht können!

Ich habe auch schon versucht mich mit Alk weg zu beamen, aber damit löst sich das Problem nicht! Das Gegenteil ist richtig, aus dem einen Problem werden plötzlich noch mehr und dann geht gar nichts mehr.

Es gibt mittlerweile Vereine und Interessensgemeinschaften für "geschröpfte" Ehemänner, wenn du in einer großen Stadt wohnst, bekommst du vielleicht über diese Schiene Kontakt zu Gleichgesinnten. Geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid
Mit Joints etc kenn ich mich nicht aus, das Zeug hab ich nie probiert. Aber eine Kombination aus verschiedenen Drogen stelle ich mir so vor, als wenn man abends durcheinander trinkt und der Brummschädel am nächsten Morgen ein vielfaches dicker ist.

Viele Grüße

Geldhahn


nowayout Offline




Beiträge: 358

22.04.2005 18:25
#15 RE: Amotivierungssyndrom Antworten

Zitat
Gepostet von mussfitwerden
Gibt es sowas auch als Heimservice oder im Internet ?

Gruß Jürgen



hallo,
ich nehm keine "illegale" drogen, "nur legale".
heimservice gibt es, denke ich, nicht. internet gibt es. drogenberatung gibt es.
dein problem lösen wird aber nix!
das ist meine erfahrung. es hilft vielleicht ein bisschen, momentan, mehr aber nicht. im grunde bist du auf dich alleine gestellt.
vielleicht selbsthilfegruppe, weiss ich (noch) nicht.

alles gute,
nowayout

[ Editiert von nowayout am 23.04.05 5:52 ]


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