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Saufnix
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Dieses Thema hat 108 Antworten
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 Akute Hilfe
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Hermine 2 Offline




Beiträge: 3.177

31.01.2005 13:36
#16 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

Liebe Klabauterin,

Zitat:

"Ich weiß schon, letzte Woche. Das war irgendwie anders. Das hab ich als "echten Rückfall" empfunden (hä? als ob es falsche RÜckfälle gäbe...), denn ich wollte gar nix trinken, und dann kam eine Situation, wo mir alles egal war (hab ein bisschen Pech zur Zeit) und ich den Alkohol wirklich als "Problemlöser" (haha) benutzt habe, um abzuschalten, und das fand ich so schlimm, weil ich mir so fest vorgenommen hatte, das nicht mehr zu machen. Aber gestern, das war irgendwie anders. Das war kein Wunsch nach einem anderen geistigen Zustand. Ob es nun wirklich bloß Appetit war, weiß ich nicht, es kam halt so dermaßen harmlos daher. "

so, so nun spielt das unterbewußtsein also nach deinen spielregeln; mit der problemlösungsnummer wird es bei dir nicht landen können-hatte es ja schon ausgespielt, diese trumpf karte. Also pockerface aufgesetzt und mit einer (vermeindlich) harmlosen "Karte" daher kommen. Einer karte, die nicht im entferntesten an den alkoholgehalt im bier denkt, mit nichten! Geht doch nur um den geschmack.......

Klar war das gestern irgendwie anders, oder glaubst du im ernst, dein unterbewusstsein wird sich nicht immer neue tricks ausdenken um dich zu überlisten? Es wird liebe klabaurein und m.e. kannst du dieses "spiel" nur gewinnen, wenn du aufhörst dir einzureden, dass du ja nur ein"kleines alkoholproblem" hast. Das gibt es meiner meinung nach genau so wenig wie ein bisschen frieden (würg) oder etwas schwanger. Tust du es nicht, gibst du deinem unterbewusstsein jede menge nahrung um dich, in welch "harmloser gestalt" auch immer, auszutricksen.

Also, don`t feed it!
Mit ganz lieben grüßen von
Hermine

Liebe vorposter, ich finde eure beiträge super auf den punkt gebracht!


Klabauterin Offline



Beiträge: 166

31.01.2005 15:51
#17 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

Ich weiß schon, warum ich dieses konfuse Bierdurstding gepostet habe. Ihr habt mich alle miteinander wieder auf den Teppich gebracht.
Das: so trinke ich jetzt erst mal was zum Beweis, dass ich keine Alkoholikerin bin
und das: Du hast dich immer noch nicht entschieden und wirst deshalb ohne Ende von „Gollum“ gepiesackt werden
und das: so, so nun spielt das unterbewußtsein also nach deinen spielregeln
und noch so einige andere Sätze mehr. Vielleicht entwickle ich jetzt eine Saufnix-Sätze-Sucht?
Ihr habt recht und ich werde dem Gollum nicht nachgeben, in welcher Gestalt er auch immer erscheint.
Ich danke euch.
Die Klabauterin


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2005 01:18
#18 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

Ich hatte an Weihnachten auch mal so Lust auf ein Glas Wein. Hatte ein halbes Jahr nichts getrunken.
Daraus wurde dann eine halbe Flasche. Jetzt sauf ich wieder täglich ein bis zwei Flaschen. Sollte doch nur eine Ausnahme sein. Sonntag fang ich bei null an. habe dann zwei Wochen Urlaub. Glaub mir, ich hab jetzt keine Lust mehr auf ein Glas Wein. Also, noch Fragen


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

01.02.2005 09:02
#19 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

Zitat
"Ich weiß schon, letzte Woche. Das war irgendwie anders. Das hab ich als "echten Rückfall" empfunden (hä? als ob es falsche RÜckfälle gäbe...),



Hallo Hermine,

also ich unterscheide folgendermaßen.
Ein Rückfall ist wenn ich 100% ig der Überzeugung bin ich sollte keinenh Alkohol mehr anrühren weil es das beste für mich ist, ich es aber aus irgendwelchen Gründen nicht verwirklichen kann. (ich bin noch zu labil, hab noch nicht den richtigen Weg gefunden um das alles durchzustehen etc.)

Und dann gibts da noch die "Rückfälle" , wo ich zwar erkannt habe das ich ein Alkoholproblem habe, wo ich aber aus mangelnder Einsicht wieder zur Flasche greife.
(Es geht mir jetzt wieder besser, ein ,zwei Bier das bekommst du schon unter kontrolle)

ich habe nämlich auch lange angenommen ich hatte damals einen Rückfall, heute weiss ich ich hatte nur noch nicht die richtige Überzeugung das es wirklich ganz ohne Alkohol gehen soll.

liebe Grüße
Ramona


Bakunin Offline




Beiträge: 1.596

01.02.2005 13:15
#20 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

hallo klabauterin

ich musste erst meine arbeit verlieren dann meine freundin dann meine freunde dann mein selbstvertauen u.u.u.bis ich merkte welche zerstörerische kraft der alkohol hat.heute weis ich das ich noch mehr verlieren würde wenn ich dem gollum nur den kleinsten finger reichen würde.meine gesundheit !!!
heute sage ich aus vollstem herzen ..nie wieder !.. und ich fühle mich befreit dabei.bei mir hats die winkenden zaunpfähle gebraucht.
auf was wartest du ? krampfanfälle ?kaputte leber?auf ein unansehnliches aufgedunsenes gesicht? bis du siehst was der alk alles kann.und er kann noch mehr !
heute staune ich was ich alles ohne kann !
das will und werde ich nicht noch mal aufs spiel setzten !
ich wünsche dir sehr das du den schalter in deinem gehirn findest und umschalten kannst.
da du noch nicht körperlich drauf bist wie du schreibst ist es also eine frage des kopfes was die sache aber nicht leichter macht.

lass heute das erste glas stehen
ein weggefährte
erik


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2005 13:54
#21 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

hallo,

@gast: klar gibt es da noch ne frage und zwar eine ganz
wesentliche.

warum erst ab sontag

lg malo


Klabauterin Offline



Beiträge: 166

01.02.2005 16:46
#22 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

Hallo Erik und Ramona, das mit der richtigen Überzeugung beziehungsweise Kopfsache stimmt vollkommen. Paar Tage ohne, mir geht's gut, keine Probleme, das Trinken zu lassen und ich denke nicht mal dran, aber dann schleicht sich doch der Gedanken an ein gemütliches abendliches Entspannungsbier (jaaa, die Euphemismen...) wieder ein. Damit muss ich wohl noch eine Zeitlang rechnen, weil ich es so lange gewöhnt war. Naja. Ich darf den Impuls ja HABEN, ich will ihm bloß nicht NACHGEBEN.
Zum Glück gibt's dieses Forum, ich bin sehr dankbar für die "Kurskorrekturen" durch euch, wenn ich merke, mein Kopf will wieder einen leichtsinnigen Weg gehen.
Liebe Grüße
die Klabauterin


Beachen Offline




Beiträge: 3.654

01.02.2005 16:55
#23 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

Hi Klabauterin !

Irgendwie hat es für mich hier fast etwas lustiges, wie du vehement deinen Alkoholkonsum verteidigst, rechtfertigst, erklärst für UNS (!!! ) usw.
Tust du das alles um nur nicht zugeben zu müssen, ein Alkoholproblem zu haben ?
Ich behaupte, wer wie du - hier sehr schön nachzulesen - jeden Tag so damit beschäftigt ist, sich darüber Gedanken zu machen, wann, wo, wieviel getrunken wird, hat längst ein Problem.

Und, ist es wirklich ausschlaggebend, ob du dich ( oder besser WIR dich hier ) nun für alkoholabhängig halten oder "nur" Alkoholmissbrauch betreibst oder gar "Genußtrinker" bist ?
Warum ist dir diese Differenzierung soooooo mega wichtig ?

Vielleicht aus dem einfachen Grund, weil du weitertrinken willst ohne im Hinterkopf zu haben, oje, ich habe ein Alkoholproblem ?
Ätschibätsch dazu ist es zu spät und die Trinkerei hat auch bei dir schon seine Unschuld verloren, oder täusche ich mich da ?
Hast du Angst, man will dir den Alkohol wegnehmen ?

Jetzt ist nur die Frage, wann du das einsehen willst, wie lange du noch weitertrinken willst und wie tief du noch sinken mußt, um es zu begreifen.

Meint dazu die
Bea


Klabauterin Offline



Beiträge: 166

01.02.2005 18:29
#24 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

Hallo Bea, lustig, ich dachte mir schon, dass auch so eine Antwort kommt. Hab auch lange überlegt, ob ich den Thread überhaupt starten soll, aber dann dachte ich, papperlapapp, das ist nun mal das, was in mir vorgeht, warum mich also nicht der Meinung anderer stellen, die auch mit dem Thema Alkohol beschäftigt sind.

Es ist einfach so, dass ich erst vor wenigen Wochen angefangen habe, mich überhaupt mit dem Trinken auseinanderzusetzen. Deshalb schreibe ich hier so drauf los und versuche auch, mich dabei nicht selbst zu zensieren. Wenn dann kritische Antworten kommen, umso besser. Wenn ich hier meine Gedanken so ungefiltert loslasse, hilft mir das, überhaupt zu reflektieren, dass ich ein Alkoholproblem habe. Zu reflektieren, nicht zu rechtfertigen. Ich hoffe, ich mißbrauche hier nicht die Geduld von denen, die mitlesen und antworten, aber ich LERNE einfach sehr viel durch die Antworten. Außerdem finde ich es weitaus besser, über Alkohol nachzudenken als ihn zu trinken.

Also nochmal: ich will KEINE Absolution, und es ist auch nicht als Rechtfertigung gedacht. Es kann wohl so ankommen, aber so ist es nicht gemeint. Wenn ich darauf aus wäre, würde ich wohl kaum in einem ALKOHOLIKERFORUM schreiben. Natürlich hat der Alkohol in meinem Leben schon längst seine Unschuld verloren, sonst wär ich ja nicht hier.

Zu deiner Antwort: hart, aber herzlich, was? Jedenfalls will ich nichts an der Art, wie ich hier schreibe, ändern, solange es erstens mir was bringt und ich mich zweitens mit klugen Leuten austauschen kann.
Viele Grüße
die Klabauterin


ben bremser Offline



Beiträge: 955

01.02.2005 19:28
#25 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

...jaa, aber nun kommt der schwierige teil der operation.

es schreibt ja hier niemand gegen deine euphdingsmen,weil er deine art zu schreiben falsch findet,(ich find sie sogar richtig gut), sondern dagegen, dass du in einen strudel gerätst, von dem manch einer hier ein lied singen kann.
ob man dagegen wirklich anschreiben kann......

aber was fängst du denn nun an mit deinen erkenntnissen, und welche sind das?....

[ Editiert von ben bremser am 01.02.05 19:29 ]


Klabauterin Offline



Beiträge: 166

02.02.2005 02:21
#26 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

Hallo Ben, auch wenn das vielleicht komisch klingt: ja, ich kann AUCH dagegen anschreiben. Natürlich reicht das allein nicht aus, und es ist auch nicht das einzige, was ich mache.
Aber Schreiben, Wörter, Sprache, blabla, das ist mein halbes Leben, so für mich privat und meistens auch beruflich, sogar meine Kohle verdiene ich weitgehend damit, dass ich irgendwie mit Texten zu tun habe. In Foren hab ich bis zum Saufnix allerdings noch nie herumgequakt, habe aber hier festgestellt, dass es mich einfach klarer in der Birne macht, wenn ich die ganzen Gedanken, die da so unkontrolliert rumschwirren, einfach mal hintippe.

Zu den "Erkenntnissen" (ich geh jetzt ganz frech mal davon aus, dass dich das wirklich interessiert): die krieg ich ja nicht durch mich allein, sondern vor allem auch durch die Antworten.
Und das sind schon ein paar, Erkenntnisse nämlich:
1. dass ich ein massives Alkoholproblem habe, auch wenn mir die süchtigen Anteile in mir immer wieder einreden wollen, dass das nicht stimmt. Und gegen die wehre ich mich AUCH durch die Schreiberei
2. dass es keine Schande ist, zu einer Suchtberatung gehen zu MÜSSEN, sondern dass es ein Schritt in ein besseres Leben gibt, den ich gehen KANN
3. dass ich mir, wenn's um Sucht geht, gern was vormache und mich selbst belüge. Im Alleingang kann ich mich aber nicht wirklich meiner eigenen Lügen überführen, also bin ich auf Reaktionen von außen angewiesen. Die bekomme ich unter anderem hier
4. dass ich nicht allein mit dem Problem bin
5. dass es noch viel schlimmer kommen kann, wenn ich nix unternehme

Und ich weiß, solange es so ein Hin und Her ist, geht's nur immer weiter runter. Ich versuche aus dem Hin und Her ein eindeutiges Hin zu machen, und auf dem Weg hilft mir AUCH Wissen und Lernen und Verstehen (vor allem mich selbst), und das wiederum krieg ich ganz gut, wenn ich hier rumschreibe.

Au Mann, ich bin schon ne durchgeknallte Type. Sei's drum.

Jedenfalls habe ich gerade erst angefangen, dem Problem in sein hässliches Auge zu sehen, und da hilft nur, mich wirklich damit zu konfrontieren. Und das klappt hier, denn hier säuselt keiner rum von wegen, ist doch alles in Ordnung.

Lange Antwort zu später Stunde, da haben wir's wieder, sie quatscht und quatscht und quatscht...
viele Grüße
die Klabauterin


mohnfeld Offline




Beiträge: 223

02.02.2005 03:03
#27 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

*wenn ich mich nur richtige anstrenge, dann kann ich auch nichts trinken - konnte ich sogar 1 Jahr lang am Stück - so jemand ist doch auf keinen Fall ein Alkoholiker,*

soo viele für mich zutreffende Worte und Beschreibungen habe ich gerade hier für mich nachgelesen ...

auch so viel Erklärungsversuche -
wie gut ich mein Problem schon erkannt habe, wie nahe ich einem Lösungsversuch bin, ...
immer das einsichtige Kind signalisierend ...

allmählich schwant mir - je mehr Worte ich dafür brauche, desto weiter weg bin ich noch ...
es ist zum Heulen - nur den Kopf immer oben behalten :- ((


ben bremser Offline



Beiträge: 955

02.02.2005 05:02
#28 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

hallo ihr beiden,öhm...frühaufsteher.

mohnfeld, manchmal kann der kopf gerade durchs hängen lassen die kraft schöpfen, die es braucht, um die lösung dann auch zu finden.
irgendwie hast du schon recht mit den vielen worten, denn eigentlich ist die ganze chose doch recht einfach. hoffe für diesen satz prügelt mich keiner, denn jetzt geht der brachial-psycho(loge) mit mir durch.

klabauterin, du hast ja nun eine menge erkenntnisse gewonnen, und ganz oben unter den top five steht sogar an allererster stelle, du hättest ein massives alkoholproblem., aber der eine satz, bzw. die einer erkenntnis, die so allesentscheidend ist für die hilfe, der kommt dir nicht über die lippen.

du weißt welcher satz gemeint ist, und ich bin jemand, der ihn nicht bei den aa's gelernt hat, aber seit dem augenblick, wo er für mich klar wurde...

Ich bin Alkoholiker.

...seit diesem augenblick wurde alles anders, und bis jetzt auch vieles leichter und einfacher.
aus den vielen sätzen und erklärungen,(auch ich kann ja viel reden wenn ich mag:grins2, blieben eigentlich nur noch zwei , oder was wichtiger ist eine entscheidung übrig.

trinke ich weiter, dann gehe ich in die kiste,drifte querfeldein ins modrige loch, werde dahinsiechen und solange die kraft eben noch reicht, den anschein eines funktionierenden menschen aufrechterhalten...

trinke ich nie wieder, dann habe ich (wenigstens) eine chance, oder überhaupt die möglichkeit, das zu leben, was ich bis dato nur noch träumen konnte, wenn ich denn noch träumen konnte.

kraft brauchte ich für meine entscheidung nicht, es war eher die kraftlosigkeit, die mir meinen entschluss leicht machte,und der mich seit nunmehr 108 tagen trocken sein läßt.

übrigens klabauterin, die durchgeknallten typen, sind mir gerade die liebsten.


Andy1 Offline




Beiträge: 1.387

02.02.2005 08:58
#29 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

....übrigens klabauterin, die durchgeknallten typen, sind mir gerade die liebsten..

Geht mir genau so!

@ ben bremser:
Geht auch Alkoholkrank?

Grüßle

Andy


Klabauterin Offline



Beiträge: 166

02.02.2005 12:38
#30 RE: \"Bierdurst\" oder was? Antworten

Okay, ihr Lieben, ich bin jetzt ganz ehrlich, auch auf die Gefahr hin, dass ich Haue kriege: Ich will nicht im Restaurant nachfragen müssen, ob in der Tiramisu Alkohol drin ist. Ich will nicht darüber nachdenken müssen, ob sogar alkoholfreies Bier für mich gefährlich ist. Ich will nicht für den Rest meines Lebens "Wasser/Limo/Saft bitte" sagen müssen, wenn mich jemand fragt, was möchtest du trinken. Ich will nicht, dass "alkoholkrank" (@Andy: gefällt mir irgendwie auch besser) oder "Alkoholiker" auf mich zutrifft. Ich schleiche um dieses Wort herum und gebrauche tausend andere, aber dieses eine kann ich im Moment allerhöchstens in eine Frage packen, die ich mir in letzter Zeit auch oft genug gestellt habe: bin ich Alkoholikerin? Ohne Fragezeichen krieg ich den Satz nicht raus.

Gleichzeitig will ich aber auch DAS: nie wieder sturzbetrunken sein, nie wieder mit Kater aufwachen, mich nie wieder schuldig fühlen, weil ich am Abend zuvor zu viel getrunken habe.

Ich finde mich selbst sehr zwiespältig gerade, einen Tag denke ich, das packst du schon, am nächsten Tag bin ich total mutlos, einen Tag finde ich die Vorstellung, nie mehr Alkohol zu trinken, total gut, am nächsten Tag geht mir das ganze Thema auf die Nerven, einen Tag schmeckt mir Tee sowieso viel besser, am nächsten Tag kann ich Tee nicht mehr sehen und hätte lieber ein Bier.

Ging euch das nie so?

Und langsam komme ich mir regelrecht dämlich vor, wie ich hier immer so munter vor mich hinposte, weil ich mich einerseits irgendwo hinwenden will mit dem Problem und andererseits nicht so richtig vorwärtskomme. Es ist, als wäre ich in einen Fluß gefallen, und schwimme wie wild, nur um nicht unterzugehen, wozu ich langsam aber zu müde werde. Aufhören zu schwimmen trau ich mich aber auch nicht, denn dann würde ich ja untergehen...

Versteht das einer?

Viele Grüße
die Klabauterin


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