Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Saufnix  
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 62 Antworten
und wurde 4.588 mal aufgerufen
 Deine eigene Alkoholkarriere
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Karbolmaeuschen ( gelöscht )
Beiträge:

13.12.2002 21:00
#16 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Hallo ihr Lieben

Ich habe jetzt auch mal glatt die beiden Bücher bestellt (das ist wohl der Herdentrieb )

Ich kannte vorher nur "Zwei Frauen" und "Laras Geschichte" von Diana Beate Hellmann.Und die beiden Büchern haben es schon insich,was harte Wahrheiten angeht.Ich habe nie wieder ein Buch gelesen,welches so schonungslos ehrlich mit malignen Erkrankungen,deren Therapie und psychischen Folgen umgeht.

Also habe ich Hoffnung,daß diese beiden Bücher mir auch nützlich sein könnten.

Falls es jemanden interessiert: ich bin,wie sich vielleicht doch noch ein oder 2 erinnern können,seid 20.10.2002 "am trocknen"Allerdings einmal wieder feucht geworden *zugeb,schäm*

Falls ich dieses Jahr nicht mehr posten sollte: Ein schönes besinnliches Weihnachten und ein ertragreiches neues Jahr an alle!

Liebe Grüße

datt Jenny


felidaela Offline




Beiträge: 796

14.12.2002 09:19
#17 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Ihr Lieben,

ja, die Bücher habe ich auch glelesen, gerade "Ich fang' nochmal zu leben an" hatte ich in zwei Tagen druch. Aber es hört dann eben doch da auf, wo das Leben eigentlich wieder anfängt. Sie hat einen Psychater, der ihr das Warum klar macht, aber wie weiter? Folgt "Ein Leben Ohne Alkohol". jetzt bekommt man Hilfen, wie man trocken bleiben kann. Hat mir leider nichts geholfen, denn ich war zu dem Zeitpunkt da, wo ich jetzt bin.

Es tröstet mich leider nicht, dass ich am Tagesende weiß, was ich geschafft habe, auch die "Sortierung" der Freunde.... Bestimmt sehen das viele anders.

Ich lese von Lechler/Lair "Von mir aus nennt es Wahnsinn".

Ich bin seit einer Woche trocken und mir geht es sauschlecht. Habe auch wieder überm Klo gehangen(wofür ich mich abgrundtief schäme), weil ich auch die Bulimie weggetrunken habe. Und noch mehr: Ich habe getrunken, um Leben zu spüren, deshalb nie ein Kontrollverlust. Habe abends getrunken, um Wärme und Liebe zu spüren, empfangen zu können, die mir hier zu Hause gegeben werden.

Jetzt bin leer, total allein, einsam und heule über dem Buch. Darin ist genau mein Konflikt beschrieben. Ich bin ausgehungert nach Liebe, Wärme, Vertrauen.... ertrage aber körperliche Nähe nicht.

Immer wenn ich denke, lieber trinke ich als ich dass mir das Leben nehme, stelle ich fest: Welches Leben?

Und vor allem, was kann ich jetzt machen? Meine Augen sind geschwollen, bin schonwieder am Heulen, muss aber gleich arbeiten gehen. Es kostet mich so wahnsinnig viel Kraft, auf Arbeit nicht ständig zu heulen. Komme ich nach Hause, esse ich und kann nicht aufhören, dieses Gefühl kennt Ihr mit dem Alk. Dann häng' ich überm Klo und danach bin ich so kaputt, so abgrundtief traurig, wieder leer.

Gestern habe ich gedacht, ich musss ja nichts essen. Sofort wurde ich wieder von dieser "Welle" überspült. Aber ich wußte, dass Essen nichts bringt, also bin ich gleich in mein Bett, Tür zu.

Mein Freund hat gestern an mein Zimmer geklopft, ich habe ihn nicht rein gelassen, denn er ist dem gegenüber total hilflos, zumal er von der Bulimie nichtmal was weiß. Wenn er mich dann noch tröstet, hör' ich gar nicht mehr auf zu heulen denn sein Nicht-verstehen schmerzt noch mehr. Er weiß nicht, was Sucht ist.

Ich war an der Stelle schonmal ('98), meine Therapeutin hatte mich drei Tage krank geschrieben, von denen ich zwei geheult habe. Ich fragte mich, wie es weitergehen soll, denn mir war unklar, wie ich am vierten Tag arbeiten soll. Ich trank wieder, ein bischen, abends. Habe den Tag geschafft, weil ich wußte, dass ich am Abend "erlöst" werde.

Aber was mache ich jetzt? Hört das irgendwann auf? Wie kann ich es lernen, Liebe und Nähe zuzulassen, denn eigentlich will ich das ja nicht? Wenn ich an die beschriebene Klinik denke, wird mir himmelangst. So viele Menschen und im Zimmer zu zweit oder noch mehr.... Oh Gott, nein... Ferienlager, Hort, Schule.... das war alles so grauenvoll. Ich schaffe es kaum, in den Urlaub zu fahren, auf Arbeit zu gehen.


lucy44 Offline



Beiträge: 120

14.12.2002 21:19
#18 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

hallo meine liebe...

deine mail hier schafft mich schon. ich mache dieses we ein hellinger seminar mit. familienaufstellung usw. verblüffend was dabei rauskommt. ich fühle mich heute abend sehr gut, bestärkt in meinem vorhaben.informiere dich mal darüber und wenn es bei euch soetwas gibt ( kannst auch nen heilpraktiker fragen, die kennen sich damit aus ) dann buche ein platz für dieses seminar. es wird dir helfen.ist nicht ganz billig, aber der alkohol auf dauer auch nicht.bin in gedanken bei dir, du musst nur wollen, dann schaffst du es !lieber gruß, lucy :-))


ameise Offline




Beiträge: 1.110

15.12.2002 09:21
#19 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Hallo Feli,

natürlich hast Du Recht - ein Buch kann nicht die Geschichte jedes einzelnen von uns wiedergeben.
Auch meine Problematik ist bei weitem eine andere als bei Diana Beate Hellmann - von der finanziellen Position gar nicht zu reden (lach).
Mittlerweile habe ich einige Bücher von Betroffenen gelesen, jede Geschichte ist anders, - jeder hat seine eigene Art, die Dinge wiederzugeben.
Was ich an „Ich fang nochmal zu leben an“ einfach mag, ist , daß die Autorin auch der schrecklichsten Situation noch einen Hauch Humor (sich selbst und anderen gegenüber) abgewinnen kann - und das ist etwas, was ich aus diesem Buch mitgenommen habe: Mich selbst und andere nicht immer nur bitterernst und dramatisch analysieren sondern auch mal mich selbst und andere mit Nachsicht und einem Schmunzeln betrachten.
Allerdings muß ich sagen, daß mich der erste Teil des Buches, in dem Bea die letzte Phase ihrer Trinkerkarriere beschreibt, am meisten beeindruckt hat.
Der zweite Teil des Buches weicht natürlich ganz und gar von der Norm ab (wer von uns kann sich schon die Betty-Ford-Klinik leisten, so schrecklich wie es dort auch gewesen sein soll).
Und auch nicht jeder hat ein frühkindliches Trauma erlebt, geschweige denn, daß er einen Psychater findet, der schlappe 300 Dollar am Tag kostet und später (um dem Happy-End noch die Krone aufzusetzen) der beste Freund wird.
Ich denke, das ist der Teil des Buches, der einen guten Stoff abgibt, um dieses Buch vielleicht einmal zu verfilmen.
Vielleicht auch so von der Autorin gewollt.
Dennoch habe ich in diesem Buch gute Ansätze gefunden, auch ein paar Parallelen zu meinen eigenen Verhaltensweisen.
Aber das ist meine Meinung.
Ich habe keine Gebrauchsanweisung für ein zufriedenes Leben gesucht - es reicht mir, ein paar kleine Dinge mitzunehmen und auf mein eigenes Leben anzuwenden.
Auch „Leben ohne Alkohol“ ist keine Gebrauchsanweisung - es zeigt lediglich eine Möglichkeit, die ich persönlich nicht schlecht finde, obwohl ich diesen ganzen „Listen- und Kalender-Kram“ auch nicht geführt habe.
Aber dieTatsache, die in diesem Buch behandelt wird, daß die ersten trockenen Wochen wohl die ambivalentesten und schwersten sind, gibt mir von Tag zu Tag Kraft und den Willen, durchzuhalten, auch wenn es manchmal schwerfallen mag.
Heute ist mein 67. Tag ohne Alkohol.
Bea hat Recht: Die ersten 90 Tage sind die kritischsten - aber man lernt in dieser Zeit neue Muster - ganz unbewußt.
Während ich in den ersten Tagen noch jede Stunde stolz zählte - gibt es mittlerweile Tage, an denen ich nicht einmal ans Trinken denke, oder daran, daß ich ja jetzt nicht mehr trinke.
Es stellt sich allmählich ein neues Gewohnheits-Muster ein - nicht weil man jeden Tag bewußt daran arbeitet - sondern automatisch, unbewußt.
Übrigens ändern sich mit der Zeit auch Gefühls- und Gedankenmuster.
Man sollte sich die Zeit zu seinem Verbündeten machen: Denn die Zeit heilt alle Wunden - man muß nur Geduld haben.
So abgedroschen sich das auch anhört - ich finde, da liegt viel Wahrheit drin.
Auch das Saufen hatte man sich ja erst allmählich in langer Zeit angewöhnt und damit auch ein verändertes Gedanken- und Gefühlsverhalten.
Niemand war von heute auf morgen ein Trinker.
Und niemand wird von heute auf morgen sein Leben umkrempeln können. Es sind die kleinen Schritte - und man sollte geduldig mit sich selbst sein.
Daß Du so verzweifelt bist hat mich sehr bewegt und wo Dein Weg liegt, das kannst nur Du selbst herausfinden, es steht mir nicht zu, Deine Situation zu beurteilen, geschweige denn gute Ratschläge zu geben - ich kann immer nur für mich sprechen.
Ich wünsche Dir einfach nur, daß du - egal wie - das alles irgendwann gebacken kriegst.

Liebe Grüße Helena


ameise Offline




Beiträge: 1.110

15.12.2002 11:11
#20 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Liebe Feli,

ich wollte Dir noch schreiben, daß ich dieses Problem Nähe/Nicht-Nähe auch habe und sehr gut verstehen kann.
Aus diesem Grund lebe ich zur Zeit bewußt allein bis ich vielleicht einmal einen Partner finde, mit dem ich wirkliche Nähe leben kann.
Ich habe aufgehört, mich selbst dafür verantwortlich zu machen, daß es bisher nicht möglich war, mit einem Mann ein gesundes Verhältnis, was Nähe und Distanz angeht, aufzubauen und leben zu können.
Letztendlich war ich in Beziehungen immer einsamer, als ich es jetzt bin.
Auf der einen Seite der Wunsch nach Nähe - auf der anderen Seite die Nähe nicht ertragen können.
Ich denke im Moment - daß ich einfach nicht die richtigen Partner hatte.
Was sind das alles für Beziehungen, wo der eine keine Ahnung davon hat, wie der andere sich fühlt?
Sowas macht krank.
Ich kenne etliche Beziehungen, wo das so läuft und wo ich mich schon dumm und dusselig gesoffen hätte, wenn ich so leben müßte.
Das mag überheblich klingen, ist aber ganz sicher nicht so gemeint und soll auch auf niemanden hier persönlich bezogen sein.
Wie gesagt - ich kann immer nur für mich und aus meinen Erfahrungen sprechen.
Meine derzeitige Wahl des Allein-Lebens soll auch keine Lösung für immer sein - ist im Moment aber sehr hilfreich und für mich die richtige Entscheidung, da ich mir alle Zeit der Welt nehmen kann, um gesund zu werden und nicht gleich wieder in alte Verhaltens- und Beziehungsmuster zurückzufallen.
Außerdem habe auch ich es mal verdient, daß meine ganze Aufmerksamkeit vornehmlich mir selbst gilt.
Ich habe in meinem Leben soviel Liebe an Menschen verschenkt, um nicht zu sagen verschwendet - die das nicht zu schätzen wußten - ja noch nichtmal bemerkt haben, diese Liebe mit Füßen getreten haben.
Warum sollte ich mir diese Liebe nicht auch mal selbst zukommen lassen?
Die meisten werden sagen, das das selbstverständlich sein sollte - aber ich muß das halt erst wieder lernen.
Tja - jetzt habe ich mehr preisgegeben, als ich eigentlich wollte - mußte aber mal raus.
Viele liebe Grüße
Helena


tommie Offline




Beiträge: 10.595

16.12.2002 20:33
#21 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Hallo ,

Lucy, zu deiner Entscheidung kann ich dir nur gratulieren und wünsche dir einen durchschlagenden Thearpieerfolg. Ein kleiner Tip ist mir beim lesen eingefallen: schreibe dort so eine Art " kurzes, kleines, privates Tagebuch " - kann natürlich auch ein langes, großes werden . Du wirst vielleicht erst NACH Emmendingen verstehen wieso. Ich wäre HEUTE froh wenn ich das schon während meiner Entgiftung gemacht hätte, denn - sagen wir es einmal so: alles, was sich dort, für mich wichtiges, abgespielt hat bringe ich heute schon nicht mehr in Erinnerung. Ich finde das schade, ohne darüber zu verzweifeln . Meine damaligen Gedankengänge würde ich trotzdem gerne nachlesen können.
Wie geschrieben: nur so ein Tip .

tommie


felidaela Offline




Beiträge: 796

17.12.2002 17:50
#22 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Liebe Lucy, liebe Helena,

tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde, es geht wild auf und ab mit mir. Ich danke Euch sehr. (Hatte zwischendurch Zitrin geschrieben.)

Ich bin schon dabei, mir in dieser Art, auf die auch Tommie eingegangen ist, Hilfe zu organiesieren. Habe eine Therapeutin gefunden, die eben auch Familienaufstellung macht, NLP usw. Deren Nummer habe ich schon seit drei Jahren, erst jetzt traue ich mich wieder. Meine Freundin hat schon viel darüber erzählt und ich muss es auch selbst bezahlen, wird also auch nicht billig Einen Termin bei einer Heilpraktikerin habe ich auch, wegen Bachblüten. Damit hatte ich mich ebenfalls bereits vor Jahren schonmal befasst. Aber alles das hat natürlich wenig Sinn, wenn ich dabei weitertrinke, was ich nun lassen will.

War gestern wieder bei der Gruppe und "kämpfe" mich weiterhin durch das Lechler-Buch. Kämpfen deshalb, weil es so zielsicher "trifft", weil mir so klar wird, woran wir erkrankt sind und wie steinig der Weg da raus sein wird. Komme mir wie die kleine Meerjungfrau vor. Jeder Schritt ein Schmerz, aber tat auch sie diese Schritte nicht für die Liebe? Ein schöner Gedanke.

Auch ich war 4 Jahre bewußt allein, und bin nun froh, bei einem Mann zu sein, an den ich mich nicht hängen kann, eben weil er mir "ebenbürtig" ist. Er ist nicht so "groß und stark", dass er mich halten könnte (und das auch gar nicht will), so wie ich es bequemerweise immer gern gehabt hätte. Alles verändert sich, aber so soll es sein. Meine auf Sand gebaute Lebensgrundlage rutscht mir weg und das tut weh, ist oft beängstigend aber wohl der einzige Weg, also gut und richtig.

Heute wurde ich unsachlich von einer unzufriedenen, zickigen Frau kritisiert. Es hat so weh getan, ich konnte nichts dazu sagen, sie hätte es auch gar nicht zugelassen. Habe das später rausgeheult, jetzt geht es wieder.

Wir gehen heute mit meinem Sohn in die Oper "Hänsel und Gretel". Ich freue mich sogar darauf. Ich liebe es, wenn zwei Frauen zusammen singen: Alt und Sopran, so wie die "Barcarole" bei "Hoffmanns Erzählungen" von Offenbach. Heute Abend wird so ein Stück auch dabei sein.

@ Tommie

Meine Mutter musste damals sogar Tagebuch schreiben, allerdings auch, um es dem Therapeuten vorzulegen, deshalb, so sagte sie, ist es nicht ganz so persönlich und offen, wie sie es vielleicht für sich allein geschrieben hätte.


Ich weiß nichtmal, wann mein erster trockener Tag war. Sa oder So letzter Woche. Es ist also ungefähr der 10. heute. Komisch, erscheint mir auch gar nicht so sehr wichtig, weil jeder Tag irgendwie für sich zählt. Beinahe, als wenn jder Tag immer wieder der erste ist, immer wieder neues Leben.

Ich danke Euch nochmals allen


lucy44 Offline



Beiträge: 120

06.01.2003 10:51
#23 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Nun denn meine Lieben...morgen gehe ich zur Entgiftung,setz noch eines drauf und geh trocken rein.Wenn schon, denn schon..ihr glaubt gar nicht, wie mir mein Leben derzeit auf die Nerven geht.Immer schauen,dass der Alkvorrat nicht ausgeht..na ja und dann sind ja auch die leeren Flaschen. Die müssen auch wieder entsorgt werden. Ich kenne mittlerweile alle grünen Tonnen ( hier können Flaschen in öffentlichen Tonnen entleert werden, ist von Bundesland zu Bundesland aber verschieden ) bei uns im Ort..einerseits ist der seelische Druck gewichen,bin froh,dass es morgen losgeht..aber die Angst bleibt, was in der Klinik auf mich zu kommen mag, welche körperliche Resultate die Ärzte mir pressentieren, war es schon zu spät erst jetzt ne Entgiftung zu machen, und dann vor allem..bleib ich trocken..Trotzallem, es hat mir gutgetan und auch bestärkt etwas zu tun, Euch alle kennengelernt zu haben.Besonderen Dank an Reiner..der scheint ja immer da zu sein, die gute Seele und Hut ab vor seiner Frau, die wenigsten würden dieen immensen Zeitaufwand respektieren.
DankeBold


lucy44 Offline



Beiträge: 120

06.01.2003 10:52
#24 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Sorry..aber mit der Anwendung dieses Board komm ich immer noch nicht ganz zurecht...


Reiner Offline




Beiträge: 1.036

06.01.2003 13:09
#25 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Lucy 44

Ich glaub Dir schon dass Du die Schn…voll hast.

Vorrat bunkern…Leergutentsorgung..etc. kennen die meißten von uns.

Natürlich auch ich….konnte gar nicht ruhig schlafen und trinken wenn nicht mindestens noch eine Kiste Bier im Keller stand!!!

Hm…Reserve sozusagen…lach

Hey Lucy.. wird ja auch immer beschissener die ganze Situation nach „Jürgen’s“ neuem „Dosenpfandgesetz“!!

Da ist dann nix mehr mit Flaschen-und Büchsenentsorgung nacht’s heimlich am Container.

Dann heißt es brav das Leergut zum Einzelhändler oder Supermarkt zurück zu bringen!!!

Du siehst ich zähl Dir jetzt schon mal einige Vorteile Deines zukünftigen trockenen Lebens auf!!

Auch Deine Angst vor der Klinik kann ich sehr gut nachvollziehen!!

Mir sind sehr viele Fälle bekannt wo Menschen an ihrem übermäßigen Alkoholkonsum gestorben sind..ja auch die kannte ich.

Aber ich kenne keinen dem es nach ner Entgiftung schlechter ging wie vorher!!??

Kann ja auch nicht sein dass es Dir schlechter geht, wenn Du deinem Körper den Stoff entziehst der Dich zerstört Lucy!

Oder??

Du schreibst:

Zitat
Nun denn meine Lieben...morgen gehe ich zur Entgiftung,setz noch eines drauf und geh trocken rein



.... Meine an Dich wäre: Mach das mal lieber nicht Lucy!!

Warum willst Du Dich die letzten Stunden noch unnötig quälen und Dich erst Gefahren aussetzen?

Die Kraft und den Willen wirst du später noch brauchen …kannste mir schon glauben!!

Warum also diese Energien verschwenden??

Achso noch mal für’s mein ich im Ernst!!

Wenn Du willst kannst du Dich heut noch mal über “Yahoo“ bei mir melden!?

Da Du ja bereit bist viele Brücken zu Deinem früheren(nassen) Leben abzubrechen hast Du vielleicht ??? Interesse daran für die nächsten „21 Tagen eine provisorische Brücke“ zum Forum aufzubauen.

... ich würde Dir dabei helfen Lucy!!

Nochmal


zu Deinem Entschluss ein neues trockenes Leben zu beginnen Lucy!!

Viel Kraft, Stärke und ein bisschen Glück wünscht Dir von Herzen Reiner

P.S. Wenn Du etwas fett schreiben willst füge statt dem Bold einfach Deinen Text zwischen die Tags sieht dann so aus Danke…aber wir können ja üben wenn Du wieder da bist!



Beachen Offline




Beiträge: 3.654

06.01.2003 16:20
#26 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Liebe Lucy,

auch von mir natürlich alles Gute, und ich wünsche dir das der Entzug nicht so heftig wird und alles "glimpflich" abläuft.
Für die Zeit währenddessen und danach wünsche ich dir viel Kraft.
Ich würde mich sehr freuen wieder von dir zu lesen wie es dir ergangen ist und geht !!

Ich denke das Schlimmste hast du hinter dir mit dem Treffen einer Entscheidung und dem Eingeständniß etwas Tun zu müssen,
also Kopf hoch und durch !

Grüßle
Bea


tommie Offline




Beiträge: 10.595

06.01.2003 17:21
#27 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Hallo lucy ,

Hut ab ,
alles erdenklich Gute für dich und "deinen" Entzug. Wenn du dann trocken ein "neues Leben" beginnst wäre es toll, wenn du dich wieder melden würdest.
Ich werde morgen mit Sicherheit das eine oder andere Mal *daumedrückend* an dich denken und dabei auch meine damaligen ersten trockenen Tage im Hinterkopf haben .

Aus Reiners Beitrag möchte ich noch übernehmen: versuche nicht mit Gewalt trocken dort hin zu gehen, DAS ist in diesem Augenblick so wichtig nicht.

tommie


miezekatz Offline




Beiträge: 731

06.01.2003 18:55
#28 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Liebe Lucy!

Auch von mir ein grosses Daumendrück!

Es wird besser werden - alles, du wirst es sehen. Und dann liegt es in deiner Entscheidung, ob du diesen unwürdigen "Alk besorgen - verstecken - konsumieren - entsorgen" Kreislauf wieder aufnehmen, oder ihn ad acta legen willst. Ich hoffe, du machst gute zwischenmenschliche Erfahrungen und Begegnungen und hast gute Gespräche und verständnisvolle Therapeuten.


Dir alles Liebe von


Zitrin ( gelöscht )
Beiträge:

06.01.2003 20:26
#29 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten

Liebe Lucy,

Ich habe einen lustigen Comic gefunden, kann ihn aber leider nicht beifügen
( Ein Frosch , gefangen im Rachen eines Storches. Mit beiden "Händen" würgt er zum noch gespreizten Schnabel heraus, den Hals des Storches ab!

Titel: Gib nie!!!!!!!!!auf.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen.

Zitrin


tommie Offline




Beiträge: 10.595

06.01.2003 22:44
#30 RE: diese Seite hat mir Kraft und Hoffnung gegeben.. Zitat · Antworten



Meinst du das ?

tommie


Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
 Sprung  
disconnected Saufnix-Chat Mitglieder Online 1
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz