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Saufnix
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DerZwerg Offline




Beiträge: 899

16.03.2005 18:15
#91 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo ,

Mach es kurz !
Die Feier war sch***** , war schon nach 3 Stunden wieder weg , aber das wichtigste: Hab nichts getrunken ! (Hab dafür geraucht wie ein Schlot )
War auch irgendwie nicht schwer , unberechtigte Angst also ! Naja...ich bin ja noch am Anfang ...Tag 12 !
Wie die meisten von euch es prophezeiten , niemand hat mich zum Thema Alk angesprochen , es hat sich niemand darüber beschwert dass ich "nur" Saft trinke und niemand sagte "los , komm trink doch was" !
Im nachhinein sage ich mir : Ich hatte mal wieder mehr Angst dorthin zugehen als Angst rückfällig zu werden !
12 Tage trocken , das ist was zählt !

P.S : Bin froh dahin gegangen zu sein , hätte ich ne Ausrede gesucht und mich dem Abend nicht gestellt ,ich hätte nie rausgefunden obs falsch oder richtig war dorthin zu gehen !
LG an alle
Der Zwerg

Zitat
"Es kommt nicht darauf an , dem Leben mehr Jahre zu geben , sondern den Jahren mehr Leben zu geben" Anonymus


Lissy01 Offline




Beiträge: 2.780

16.03.2005 18:28
#92 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo Zwerg,

gut gemacht

Gruß, Lissy


IngeJohanna Offline




Beiträge: 349

16.03.2005 18:50
#93 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo Zwerg,
weiter so.


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

16.03.2005 19:55
#94 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

hallo Zwerg,
sehr gut gemacht, Anerkennung und Glückwunsch.
Und dein Zitat ist einsame Spitze, also Jahre mit Leben (Inhalt). ich grüße dich, Max


Adebar Offline




Beiträge: 2.529

16.03.2005 20:22
#95 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo Zwerg!


Du hast eine grosse Hürde ohne Anstrengung überwunden.

Grossen Respekt!!!


Liebe Grüsse,
Inge


DerZwerg Offline




Beiträge: 899

16.03.2005 21:21
#96 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo,

Eine dämliche Frage muss ich jetzt stellen :

Warum beglückwünscht ihr mich immer ? Ist das normal so ?
(War jetzt echt ironisch gemeint )
Wollte nur sagen dass ich euch gerne erzähle was gestern abgelaufen ist aber ich schreibe doch nicht um Lob zu ernten...was sind schon 12 armeselige Tage ??? wenn ich seit 8 Jahren fast täglich Bier und seit 2 Jahren Whisky getrunken habe !? Ich weiss es meint jeder von euch es nur gut , man will Lob vergeben , und ohne euch alle hätte ich nicht mal angefangen nachzudenken aber irgendwie , ach ich weiss auch nicht... hab grad im Kopf die Idee wie es wohl aussehen würde wenn ich einen Rückfall bekäme (ach den A....habe ich beglückwünscht !!)
Wie ihr schon merkt bin ich heute leider nicht so gut drauf
und hätte besser jetzt nicht posten sollen !
Entschuldigt vielmals ,war blöd von mir aber ich lösch's jetzt trotzdem nicht mehr.
Ihr seid alle ganz doll lieb , warum beschäftigt mich solch eine Frage überhaupt...denn eigentlich müsste ich ja selbst stolz sein , bin ich aber nicht , eher saunervös.

Tschüss , ein heute abend nervöser Zwerg ,
LG @ all


Klabauterin Offline



Beiträge: 166

17.03.2005 00:33
#97 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo Zwerg, zu deinem letzten Post ist mir gerade folgender Gedanke eingefallen, nämlich der, dass man die Board-Reaktionen unter anderem auch als eine Art Spiegel sehen könnte für das, was dich je nach deinem Umgang mit Alk im Leben erwartet. Hä? Will sagen: klar ist das Leben auch dann nicht immer freundlich zu mir, wenn ich nix saufe. Es ist aber definitiv freundlicher, und ich krieg auch mal eine Belohnung oder ein Lob für Mühe, die ich mir gegeben habe, für Arbeit, die ich geleistet habe, ich komme besser mit Menschen aus und so weiter. Genauso hier im Forum. Saufe ich, geht's abwärts, ich krieg immer weniger auf die Reihe, Belohnung und Lob bleiben irgendwann aus (dafür gibt's dann den Alk), die Beziehungen mit Menschen verschlechtern sich, das Leben fühlt sich wie ein fortwährender A...tritt an. Und die Reaktionen der Boardmitglieder fühlen sich dann eben auch manchmal so an.

Deshalb denke ich, heißen Lob und Glückwünsche einfach auch: bleib nüchtern, und dir widerfährt Freundlichkeit
und Anerkennung. Sauf weiter, und du verlierst das und noch viel mehr.

Versteht einer, was ich meine, oder war das jetzt total wirr erklärt? Hab nicht den besten rhethorischen Tag heute.
Grüße
die Klabauterin


gast ( gelöscht )
Beiträge:

17.03.2005 07:37
#98 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

ja
ich verstehs.
nix hinzuzufügen!!!!!


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

17.03.2005 14:45
#99 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

hallo Zwerg,
"...was sind schon 12 armeselige Tage ???"
Deine 12 Tage sind aber trockene Tage, daher nicht armselig. Aber was meinst du, wie lange solch ein Anlauf dauern kann, bis zu diesen "paar Tagen"? Er kann jahrelang dauern, immer und immer wieder "morgen fange ich an", also nie. Insofern ist überhaupt ein trockener Anfang für meine Begriffe eine großartige Leistung.
Und uns beide trennt genau das eine einzige Glas vom Abgrund, da spielt die Länge der Trockenheit keine (wesentliche) Rolle.
ich grüße dich, max

[ Editiert von Max mX am 17.03.05 14:46 ]


Hermine 2 Offline




Beiträge: 3.177

17.03.2005 15:15
#100 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo Zwerg,
kenn deine gefühle dazu aber auch noch aus meinen ersten tagen- wurd mir zu viel, das lob meiner freunde- vielleicht auch, weil ich sie nicht entäuschen wollte...?
Heute kann ich mich den worten der Klaubauterin nur anschließen und ich schätze die funktionsweise dieses boards sehr lieber Zwerg.
Wünsch dir was
Liebe grüße
Hermine

meine hexe scheint gerade im cyberspace versackt zu sein

[ Editiert von Hermine 2 am 17.03.05 15:18 ]


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

17.03.2005 18:25
#101 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo ihr netten

@Klabauterin : Habs gefressen , ich mein ich habs verstanden und schliesse mich deiner Meinung schon an !

@MaxMX : Sicher hast auch du Recht , ist halt alles nicht immer so einfach

@Hermine 2 : Auch ich schätze dieses Board sehr , sonst würd ich wohl hier nicht so oft posten (DAS war Rethorik )

Die Feier am Montag hab ich so gut gemeistert , die 11 Tage davor eigentlich auch , war all die Tage ruhig , hab gut geschlafen all die Tage (naja zu wenig aber gut) und nun die Frage an euch Spezialisten und ich mein das ernst : Warum wurd ich gestern so nervös ? , war es heute auch den ganzen Tag auf der Arbeit und ich muss gestehen hab heute viel an Whisky (:mauer gedacht so in der Art , na ja fast 14 Tage ohne , also kann ich es doch , ja ich gelüste nach einem Glas ! Das geb ich ehrlich zu !Ich hab keine körperlichen Probleme (kein schwitzen , kein zittern o.ä) bin nur extrem nervös ...und das ist der Zwerg sonst nie !Helft mir bitte ich will nicht wieder anfangen !
So eine Sch**** , ich bin doch niemals im Leben sooo abhängig , warum also erst nach 12 Tagen diese sch**** Gedanken ???! Ich reiss mir gleich den Kopf ab , denn nur ER ist es !Der Anfang war doch zu einfach glaub ich ,(dachte nach 5 Tagen wär alles überstanden) deshalb wahrscheinlich gestern diese "Trotzreaktion" ,ich war noch nett (hätt am liebsten gepostet "Leckt mich doch einfach alle......"
Entschuldigt mich nochmal , bin normalerweise immer nett und brauche euch da ich noch immer denke es muss auch ohne SHG gehen , ich pack das !

Danke für euer Verständnis ,

Mag euch alle

Der Zwerg


fallada Offline



Beiträge: 2.386

17.03.2005 19:00
#102 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hi Zwerg,

das "Suchtgedächtnis" beinhaltet nicht nur die Wohlfühlmenge, sondern auch die Situationen, wo man getrunken hat. Da ergeben sich so "eingefahrene Gleise"..., und hast du nicht gesehen, bist du wieder drin.

Dein Körper _braucht_ keinen Alk, eher das Gegenteil ist der Fall.

fallada


malo Offline




Beiträge: 1.780

17.03.2005 19:32
#103 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

hallo zwerg,

[quote]Entschuldigt mich nochmal , bin normalerweise immer nett und brauche euch da ich noch immer denke es muss auch ohne SHG gehen , ich pack das ![/quote]

ich meine,kein mensch kann immer nett sein.

ich bin "eigentlich" auch ein mensch,der mit den meisten
leuten gut auskommt.manchmal aber lässt es sich beim besten
willen nicht vermeiden,dass auch ich genervt bin.

das kann durch den stress auf arbeit sein,oder auch nur
so aus heiteren himmel.

wenn ich dann am freitag in der shg darüber spreche,kommt
fast immer eine rückmeldung von den anderen wie sie so
oder ähnlich einmal empfunden haben.

das muss nicht immer mit sucht zu tun haben,
aber manchmal eben doch.

lg malo


IngeJohanna Offline




Beiträge: 349

17.03.2005 19:38
#104 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo Zwerg,
kann es sein, dass du dich für dein Wohlverhalten auf der Veranstaltung "belohnen" willst??


Weggefaehrte Offline



Beiträge: 360

17.03.2005 19:52
#105 RE: Eine ehrliche Geschichte Antworten

Hallo Zwerg.

Das was Du jetzt gerade erlebst, ist das heimtückische an der Alkoholerkrankung. Eine Abhängigkeit besteht immer aus zwei Teilen, der körperlichen und der spychischen Seite.

Nach ca. 10 Tagen bräuchte der Körper keinen Alkohol mehr d.h. der Körper ist entgiftet. Unser Suchtgedächtnis auf der psychischen Seite gaugelt uns dann vor, dass wir jetzt unbedingt etwas trinken müssen um den inneren Druck loszuwerden (Saufdruck). Wenn man innerlich noch nicht mit dem Alkohol abgeschlossen hat wird er immer wieder und in kürzer werdenden abständen kommen, bis es letztlich zum Rückfall kommt.

Du hast Die Feier gut gemeistert, Aus meiner Praxis in der Suchtberatung erlebe ich es öfters, dass gerade wenn eine Situation vor der man Angst hatte bewältigt ist, dass dann die Rückfallhäufigkeit bei anfängern sehr hoch ist. Eine Art der Belohnung für die so gut gemeisterte Situation. Man sagt sich, hat doch wunderbar geklappt, hatte gar kein Problem nichts zu trinken, also so schlimm ist das bei mir wohl doch nicht gewesen und schon stellt sich der Saufdruck ein.
Ganz schlimm wird es dann aber wenn man dem Saufdruck nachgibt und sich einredet, dass man nur dieses eine Glas trinken wird.

Da Du es ja jetzt selbst am eigenen Leib erfährst was Saufdruck ist, kannst Du auch verstehen, warum immer geraten wird sofort zu einer Suchtberatungsstelle und in eine Selbsthilfegruppe zu gehen. Denk mal darüber nach.

Liebe Grüße von Günther.


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